Glossar

Cloud-Datenbank

Eine Cloud-Datenbank ist eine Datenbank, die auf Servern in einem professionellen Rechenzentrum läuft statt auf einem Rechner im Büro – sodass ERP, Portal oder App von jedem Standort aus sicher auf Geschäftsdaten zugreifen können, während Sicherung, Updates und Kapazität beim Anbieter liegen.

Was es ist

Jedes Unternehmenssystem legt seine Datensätze irgendwo ab: Artikel, Kunden, Aufträge, Rechnungen, Lagerbewegungen. Klassisch war dieser Ort ein Server unter dem Schreibtisch oder im Serverraum, gepflegt von demjenigen, der sich gerade auskannte. Eine Cloud-Datenbank verlagert diesen Speicher in das Rechenzentrum eines Anbieters, wo er auf redundanter Hardware läuft, planmäßig gesichert, von Fachleuten gepatcht und bei Bedarf erweitert wird – ohne neue Geräte anzuschaffen.

Sie ist nicht dasselbe wie ein SaaS-Produkt. Bei SaaS mieten Sie eine Anwendung, und die Daten liegen beim Hersteller. Bei einer Cloud-Datenbank mieten Sie Infrastruktur: Datenbank und Daten bleiben Ihre, Ihre Software verbindet sich damit, und Sie bestimmen die Region – etwa ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU –, den Zugriffskreis und die Sicherungsstrategie. Viele individuelle ERP-Systeme und Portale sind genau so aufgebaut.

Warum es für ein wachsendes Unternehmen wichtig ist

Der Büroserver fällt am ungünstigsten Tag aus: ein Stromausfall, ein Wasserschaden, eine Festplatte, deren Sicherung seit Monaten unbemerkt nicht mehr läuft. Eine Cloud-Datenbank beseitigt diesen einzelnen Ausfallpunkt und die Personenabhängigkeit, die daran hängt. Der zweite Standort, das Außenlager oder der Außendienst arbeiten auf denselben aktuellen Datensätzen wie die Zentrale, und eine Störung an einem Ort legt nicht das ganze Unternehmen lahm.

Sie verändert auch, was bezahlbar ist. Ein mittelständischer Betrieb erhält dieselbe Klasse von Sicherung, Verschlüsselung und Überwachung, die sich früher nur Konzerne leisten konnten, und zahlt für die Kapazität, die er tatsächlich nutzt. Für die DSGVO zählt, wo die Daten liegen und wer Zugriff hat – beides lässt sich bei einer Cloud-Datenbank im eigenen Konto sauber festlegen und dokumentieren, auch für den Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter.

Wie AutoProbaho es einsetzt

AutoProbaho baut individuelle ERP-Systeme, Portale und Automatisierungen auf Cloud-Datenbanken im eigenen Konto des Kunden – der Kunde wählt Anbieter und Region, hält die Zugangsdaten und besitzt die Daten. Migrationsprojekte überführen Datensätze aus Excel-Dateien, Access-Datenbanken und in die Jahre gekommenen Büroservern in ein bereinigtes Cloud-Schema mit Validierung und binden anschließend die bestehenden Werkzeuge an. Sicherungen, Zugriffsrollen und Verschlüsselung werden vom ersten Tag an eingerichtet, nicht nachträglich.

Häufige Fragen

Richtig konfiguriert sind sie sicherer als auf einem Bürorechner: verschlüsselt bei Übertragung und Speicherung, automatisch an einen zweiten Ort gesichert, nur für benannte Nutzer erreichbar und auf ungewöhnliche Zugriffe überwacht. Entscheidend sind Konfiguration und Schlüsselhoheit – deshalb richtet AutoProbaho die Datenbank im eigenen Konto des Kunden ein.

Läuft Ihr Unternehmen noch auf einem Server unter dem Schreibtisch – oder auf Excel-Dateien?

Buchen Sie eine kostenlose Erstberatung. Wir sehen uns an, wo Ihre Daten heute liegen, was bei einem Ausfall passieren würde und was ein kontrollierter Umzug in eine Cloud-Datenbank in Ihrem eigenen Konto bedeutet.