Branche

ERP für Bekleidungshersteller – gebaut für den echten Auftragsfluss

Ob Sie in Deutschland konfektionieren, in Asien fertigen lassen oder beides: Die Textilbranche lebt von kurzen Lieferzeiten, knappen Margen und Kunden, die Transparenz erwarten. AutoProbaho entwickelt ERP-, Produktions- und Reporting-Systeme für Bekleidungshersteller, Marken und Sourcing-Büros – aufgebaut um Artikel-Farb-Größen-Matrizen, Time-and-Action-Pläne und die Nachweise, die Kunden und Lieferkettengesetze verlangen. Wir verbinden Fertigungsnähe in Bangladesch mit der Erfahrung unseres Gründers aus der Zusammenarbeit mit mehreren größeren deutschen Unternehmen.

Kollektionen in Excel, Produktion auf Papier, Lieferanten per E-Mail

Viele Textilunternehmen arbeiten in drei getrennten Welten. Produktmanagement und Einkauf pflegen Auftragslisten, Kalkulationen und Terminpläne in Excel; die Fertigung – eigene oder beauftragte – meldet Zuschnitt, Näherei und Endkontrolle auf Papier oder per Foto; und die Abstimmung mit Lieferanten und Kunden verteilt sich auf E-Mail-Fäden. Stoffe und Zutaten werden eingelagert, aber niemand kann in Echtzeit sagen, wie viel Meterware für einen Artikel noch vorrätig und wie viel bereits im Zuschnitt ist.

Die Folgen sind verspätete Lieferungen, Luftfrachtkosten, unerklärliche Materialdifferenzen und hektische Vorbereitung auf Kundenaudits oder Sorgfaltspflicht-Anfragen. Die Geschäftsführung sieht Produktionszahlen mit Verzögerung, und die Marge je Auftrag ist erst Wochen nach Auslieferung bekannt. Standard-ERP passt selten, weil Textillogik – Artikel, Farbe, Größe, Auftragsaufteilung, T&A-Meilensteine – dort nicht vorgesehen ist.

Für wen geeignet

  • Bekleidungshersteller und Marken mit eigener oder beauftragter Fertigung
  • Sourcing-Büros und Importeure, die viele Lieferanten und Kunden koordinieren
  • Veredler: Wäschereien, Färbereien, Druckereien und Stickereien
  • Spinnereien, Webereien und Strickereien als Zulieferer

Typische Probleme heute

  • Auftragsstatus ist verstreut

    Wo steht Artikel 4021 heute – Muster, Zuschnitt oder Verpackung? Die Antwort erfordert drei Anrufe.

  • Stoff und Zutaten versickern

    Wareneingang und Entnahme werden erfasst, doch Verschnitt, Minderlieferungen und Rückläufer werden von Hand abgeglichen – wenn überhaupt.

  • Produktionszahlen kommen einen Tag später

    Stundenleistung steht auf Tafeln; der Tagesbericht erreicht die Leitung am nächsten Morgen.

  • Audits bedeuten Nachtschichten

    Zeit-, Lohn- und Sicherheitsnachweise liegen in getrennten Listen und werden vor jedem Kunden- oder Sorgfaltspflicht-Audit zusammengesucht.

  • Auftragsmarge bleibt Schätzung

    Kalkuliert wird vor dem Auftrag; tatsächlicher Verbrauch, Überstunden und Nacharbeit fließen selten in die Nachkalkulation.

Was AutoProbaho entwickelt

  1. Auftrags- und Kollektionssystem

    Kunde, Artikel, Farb-Größen-Matrix, Auftragsaufteilung, Kalkulation und T&A-Meilensteine mit Warnung, bevor ein Termin kippt.

  2. Produktionsverfolgung vom Zuschnitt bis zur Verpackung

    Zuschnitt, Linieneingang, Nähleistung je Linie und Stunde, Endkontrolle, Verpackung und Kartonscan – auf Tablet oder Scanner.

  3. Stoff-, Zutaten- und Lagerverwaltung

    Rollenbezogener Stoffbestand, Zutaten je Auftrag, Entnahme gegen Artikel, Abgleich von Fehlmengen und Verschnitt.

  4. Compliance- und Personalnachweise

    Zeiterfassung, Überstunden, Urlaub, Lohn- und Sicherheitsnachweise in einem System – Auditberichte per Klick.

  5. Management-Dashboards

    Linieneffizienz, Liefertreue, WIP je Artikel und Marge je Auftrag – aktualisiert während der Schicht.

Module & Funktionen

  • Kunden- & Artikelstamm

    Kunden, Saisons, Artikel, Farben, Größen, Tech-Packs und Freigabehistorie.

  • Auftrag & T&A-Plan

    Aufteilung nach Ziel und Liefertermin, Time-and-Action-Meilensteine, Eskalation vor Verzug.

  • Kalkulation & Verbrauch

    Vor- und Nachkalkulation je Artikel, Stoffverbrauch, Fertigungskosten, Soll-Ist-Vergleich.

  • Stoff- & Zutatenlager

    Rollen- und Chargenverfolgung, Wareneingang gegen Proforma, Entnahme an den Zuschnitt, Restmengen, Zutaten je Auftrag.

  • Zuschnitt & Näherei

    Legepläne und Schnittberichte, Bündeltickets, Stundenleistung je Linie, Fehlerquote und Nacharbeit, Effizienz.

  • Endkontrolle & Verpackung

    Bügeln, QK bestanden/nicht bestanden, Packlisten, Verpackung nach Kundenverhältnis, Versandbereitschaft.

  • Compliance & Lohnvorbereitung

    Zeitimport, Überstunden, Lohnlisten, Urlaubsnachweise und auditfähige Exporte.

  • Fremdvergabe & Veredlung

    Lieferschein an Wäscherei/Stickerei, erwarteter Rücklauf, Qualität bei Eingang, Rechnungsabgleich.

Interaktive Demonstration

Noch keine Branchen.

Beispiel-Workflows

Vom Auftrag zur Auslieferung

  1. 1Das Produktmanagement erfasst Auftragsaufteilung und T&A-Plan
  2. 2Die Stoff- und Zutatenbuchung löst Bestellungen an Lieferanten aus
  3. 3Der Zuschnittplan wird gegen eingegangenen Stoff freigegeben
  4. 4Die Linienleistung wird stündlich erfasst, WIP ist je Artikel sichtbar
  5. 5Packliste und Versandpapiere entstehen aus den gepackten Kartons

Stoffabgleich

  1. 1Das Lager erfasst Stoff rollenweise gegen die Proforma
  2. 2Der Zuschnitt fordert Material je Artikel an
  3. 3Die tatsächliche Schnittmenge wird mit Legebericht gebucht
  4. 4Restmengen und Verschnitt werden je Artikel erfasst
  5. 5Der Verbrauchsabweichungsbericht geht an Einkauf und Kalkulation

Audit-Vorbereitung

  1. 1Zeiten und Überstunden werden täglich vom Terminal übernommen
  2. 2Lohnlisten entstehen mit hinterlegten Überstundenregeln
  3. 3Urlaub, Sicherheitsübungen und Schulungen werden im System protokolliert
  4. 4Die Anforderungsliste des Auditors wird auf Standardberichte gemappt
  5. 5Das Compliance-Paket wird im Kundenformat in Minuten exportiert

Integrationen

  • Zeiterfassungsterminals
  • Barcode/QR-Scan von Bündeln und Kartonen
  • Buchhaltung (DATEV-Export, lexoffice, sevDesk)
  • Kundenportale und PLM-Exporte (Excel/CSV/API)
  • E-Mail und WhatsApp für Kunden- und Lieferantenabstimmung
  • Google Workspace / Microsoft 365
  • Etiketten- und Kartondrucker
  • n8n Workflow-Automatisierung

Vorgehen bei der Einführung

  1. 01

    Rundgang durch Betrieb und Büro

    Wir erfassen den Auftragsfluss vom Produktmanagement bis zur Auslieferung und sehen, wie Lager, Zuschnitt und Linien heute buchen.

  2. 02

    Erstes Modul priorisieren

    Meist Produktionsverfolgung oder Stofflager – dort, wo der tägliche Verlust am sichtbarsten ist.

  3. 03

    Prototyp mit Ihren Artikeln

    Oberflächen werden mit Produktmanagement, Fertigungsleitung und Lager anhand echter Aufträge geprüft.

  4. 04

    Umsetzung, Schulung, Rollout je Standort

    Schichtleiter und Lageristen werden am Tablet geschult; ein Standort geht zuerst produktiv.

  5. 05

    Ausbau und Betrieb

    Kalkulation, Compliance und Dashboards folgen; laufender Support auch in der Saison.

Erwartete Ergebnisse

  • Auftragsstatus auf einen Blick

    Produktmanagement und Geschäftsführung sehen jede Artikelstufe ohne Rückfragen.

  • Stoffbestand, der stimmt

    Eingang, Entnahme, Zuschnitt und Rest gleichen sich je Artikel ab.

  • Produktion in der laufenden Schicht sichtbar

    Leistung und Effizienz sind während der Schicht sichtbar, nicht erst am nächsten Morgen.

  • Gelassene Audits

    Nachweise liegen bereits im System und werden im Kundenformat exportiert.

Sicherheit & Eigentum

  • Audit- und Sorgfaltspflicht-Nachweise

    Zeit-, Lohn- und Sicherheitsdaten mit Änderungsverlauf, der zeigt, wer wann was geändert hat.

  • Kundenbezogene Datentrennung

    Tech-Packs, Preise und Auftragsdaten sieht nur das für den Kunden zuständige Team.

  • DSGVO-konforme Personaldaten

    Rollenbasierte Zugriffe auf Personaldaten, Löschkonzepte und Hosting in Ihrer eigenen Umgebung.

Häufige Fragen

Nein. Das ERP übernimmt Aufträge, Produktion, Lager und Personal; Finanzdaten fließen per Schnittstelle oder DATEV-Export an Ihre Buchhaltung.

Beginnen Sie mit einem Rundgang durch Ihren Betrieb

Buchen Sie eine kostenlose Erstberatung. Wir sehen uns Auftragsfluss, Lager und Fertigungsmeldungen an und schlagen das erste Modul vor, das sich selbst trägt.