Lösung für Bekleidung & Textil

Bekleidungs-ERP: Auftragsstatus aus Bangladesch, ohne täglich nachzufragen

Wer Bekleidung in Bangladesch fertigen lässt, kennt die Frage: Wo steht mein Auftrag wirklich? Stoff im Haus, Zuschnitt begonnen, Nähleistung je Linie, Endkontrolle, Ex-Factory – die Antworten liegen meist in Excel-Tabellen des Merchandisers, auf Produktionstafeln und in Chatgruppen. AutoProbaho entwickelt ein Bekleidungs-ERP, das Styles, Aufträge und Linien in einer Auftragsakte zusammenführt – für die Fabrik selbst und für Einkäufer, Agenturen und Marken, die verlässliche Termine brauchen.

Jeder Auftrag wandert durch fünf getrennte Dateien

Ein typischer Auftrag beginnt als Bestellung per E-Mail, wird zur Kalkulationstabelle des Merchandisers, teilt sich in Stoff- und Zutatenbuchungen, taucht auf einem Zuschnittregister aus Papier wieder auf und endet als handgetippte Packliste für den Spediteur. Bei jeder Übergabe kann eine Farb-Größen-Aufteilung verloren gehen, die falsche Zutatenmenge gebucht oder ein per Chat geänderter Liefertermin nicht ans Lager weitergegeben werden.

Standard-ERP bildet die Besonderheiten der Bekleidungsfertigung selten sauber ab: Stücklisten je Style mit Verbrauch und Verschnitt, Farb-Größen-Matrizen, stündliche Nähleistung je Linie, kundenspezifische Prüf- und Compliance-Stufen. Fabriken zahlen für das Paket und führen die Produktion trotzdem in Excel. Ein ERP, das entlang der realen RMG-Abläufe entworfen ist, schließt genau diese Lücke.

Für wen geeignet

  • Deutsche und europäische Marken, Importeure und Einkaufsagenturen, die in Bangladesch fertigen lassen und Transparenz über Auftragsstatus wünschen
  • Web-, Strick- und Pulloverfabriken in Bangladesch – auch in EPZ und unter Zollverschluss – mit einigen hundert bis mehreren tausend Beschäftigten
  • Unternehmensgruppen mit mehreren Werken, die Aufträge und Fertigungsstand konsolidiert sehen möchten
  • Betriebe, die ein Standard-ERP eingeführt haben und für die Produktionsverfolgung zu Excel zurückgekehrt sind

Typische Probleme heute

  • Der Auftragsstatus steckt im Kopf des Merchandisers

    Ist der Merchandiser abwesend, kann niemand sagen, welche Styles im Plan liegen und welche gefährdet sind.

  • Stoff und Zutaten werden doppelt oder zu spät gebucht

    Der Verbrauch wird je Style in Excel berechnet; kleine Mengenänderungen im Auftrag erreichen die Buchungen nicht.

  • Die Linienleistung ist erst am nächsten Morgen bekannt

    Stundenleistungen stehen auf Tafeln und werden später abgetippt. Während der Schicht kann niemand reagieren.

  • Versanddokumente werden neu getippt

    Packlisten, Rechnungen und Handelsdokumente entstehen von Hand aus Daten, die längst woanders vorliegen.

  • Compliance-Nachweise sind verstreut

    Kunden- und Sozialaudits fragen nach Belegen, die auf Papier über mehrere Abteilungen verteilt sind und Tage brauchen.

Was AutoProbaho entwickelt

  1. Ein style- und auftragszentriertes ERP

    Jede Kundenbestellung wird zur Auftragsakte mit Style, Farb-Größen-Aufteilung, Terminen und Dokumenten – der eine Datensatz, mit dem alle Abteilungen arbeiten.

  2. Stückliste und Verbrauch je Style

    Stoffe, Zutaten und Accessoires mit Verbrauch, Verschnitt in Prozent und Lieferant, aus denen Buchungen und Materialbedarf automatisch entstehen.

  3. Erfassung direkt in der Fertigung

    Zuschnitt, Näherei (je Linie und Stunde), Finish und Verpackung werden an Tablets oder einfachen Terminals erfasst – offlinefähig bei Stromausfällen.

  4. Lager, Zollverschluss und Versand

    Stoff- und Zutatenlager, Register für Zolllager, Packlisten und Sendungsverfolgung werden aus der Auftragsakte erzeugt.

  5. Dashboards für Management und Einkäufer

    Auftragsstatus, WIP, Effizienz, Terminrisiko und Fehlerquote täglich sichtbar – auf Wunsch mit eingeschränkter Sicht für Kunden und Agenturen.

Module & Funktionen

  • Kunden- & Auftragsverwaltung

    Kundenstamm, Bestellerfassung, Style-Bibliothek, Farb-Größen-Matrix, Auftragsbestätigung, Lieferplan, Änderungen mit Historie.

  • Merchandising & Kalkulation

    Vor- und Nachkalkulation je Style, Fertigungskosten (CM), Stückliste mit Verbrauch und Verschnitt, Musterverfolgung (Proto, Fit, PP, TOP).

  • Beschaffung

    Stoff- und Zutatenbuchung, Bestellungen, Lieferantenverfolgung, Wareneingangstermine, Referenzen zu Back-to-back-Akkreditiven.

  • Lager & Bestand

    Stoffrollen und Lose, Zutaten je Style, Ausgabe an den Zuschnitt, Restmengen und Stock-Lots, Register für Zolllager.

  • Produktion & WIP

    Zuschnittplanung und Cut-Reports, Bündelverfolgung, Nähleistung je Linie und Stunde, Finish und Verpackung, WIP je Style und Prozess.

  • Qualität & Compliance

    Inline- und Endkontrolle, Fehlerquote (DHU), Prüfergebnisse, kundenspezifische Prüfpunkte und Dokumentenablage für Audits.

  • Versand & Handelsdokumente

    Packlistenerzeugung, Ex-Factory-Planung, Sendungsverfolgung, Daten für die Handelsrechnung, Übergabe an den Spediteur.

  • Reporting & Dashboards

    Tagesproduktionsbericht, Auftragsstatus-Board, Effizienz- und Terminrisiko-Kennzahlen, geplante Berichte per E-Mail oder WhatsApp.

Interaktive Demonstration

Beispiel-Workflows

Vom Auftragseingang zur Materialbuchung

  1. 1Der Merchandiser erfasst die Bestellung mit Style, Farben, Größen und Liefertermin
  2. 2Die Stückliste je Style berechnet Stoff, Zutaten und Accessoires inklusive Verschnitt
  3. 3Der Einkauf erhält den Buchungsbedarf und löst Bestellungen aus
  4. 4Das Lager bestätigt den Wareneingang gegen die Buchung
  5. 5Die Auftragsakte zeigt die Materialbereitschaft gegen den Zuschnittstart

Vom Zuschnitt zur Verpackung

  1. 1Der Zuschnitt erfasst Lagen und Schnittmengen je Farbe und Größe
  2. 2Bündel werden an die Nählinien ausgegeben und verfolgt
  3. 3Die Stundenleistung je Linie wird am Tablet erfasst
  4. 4Finish und Verpackung aktualisieren die Position versendet/offen
  5. 5Die Produktionsleitung sieht WIP je Style, Linie und Prozess auf einem Board

Ex-Factory und Versand

  1. 1Die Packliste entsteht aus den je Farbe/Größe gepackten Kartons
  2. 2Das Ergebnis der Endkontrolle wird zum Auftrag erfasst
  3. 3Die Handelsabteilung erzeugt Rechnung und Versanddokumente aus der Auftragsakte
  4. 4Ex-Factory-Datum, Spediteur und Container werden protokolliert
  5. 5Kunde oder Agentur erhalten automatisch eine Statusmeldung

Integrationen

  • Zeiterfassung und Lohnsysteme (Geräteimport)
  • Buchhaltung (lokale Pakete in Bangladesch, Export für Ihre Finanzsysteme)
  • Kundenportale und PLM-Exporte (Excel/CSV/API, sofern verfügbar)
  • WhatsApp Business & E-Mail für Statusmeldungen
  • Barcode/QR-Bündeltickets und Etikettendrucker
  • Google Workspace / Microsoft 365
  • Bank- und Akkreditiv-Dokumentenverfolgung
  • n8n Workflow-Automatisierung

Vorgehen bei der Einführung

  1. 01

    Werksbegehung

    Wir verfolgen einen Auftrag von der Bestellung bis zum Versand durch Merchandising, Lager, Fertigung und Handelsabteilung.

  2. 02

    Design der Auftragsakte

    Datenmodell für Style/Auftrag und Farb-Größen-Matrix werden mit Merchandisern und Produktion abgestimmt, bevor Code entsteht.

  3. 03

    Modulweise Einführung

    Meist zuerst Auftragsverwaltung und Stückliste, dann Lager und Fertigungserfassung, danach Versand und Dashboards.

  4. 04

    Schulung in der Fertigung

    Linienleiter und Lagerpersonal werden an bengalischen Oberflächen mit echten Styles geschult; Papier läuft parallel, bis Sicherheit besteht.

  5. 05

    Go-live & Betrieb

    Gestaffelt je Werk oder Etage, Hypercare während der ersten Sendungen, danach laufendes Monitoring.

Erwartete Ergebnisse

  • Eine Auftragsakte je Bestellung

    Merchandising, Lager, Produktion und Handelsabteilung arbeiten mit denselben Style-, Mengen- und Terminangaben.

  • Frühere Warnung bei Terminrisiken

    Materialbereitschaft und WIP gegen den Plan zeigen, welche Styles Aufmerksamkeit brauchen, bevor sie rutschen.

  • Weniger manuelle Dokumentenarbeit

    Buchungslisten, Cut-Reports, Packlisten und Statusmeldungen werden erzeugt statt abgetippt.

  • Auditfähige Nachweise

    Produktions-, Qualitäts- und Compliance-Belege liegen am Auftrag und lassen sich auf Nachfrage sofort vorlegen.

Sicherheit & Eigentum

  • Kundendaten bleiben beim Kunden

    Betrieb in einer Cloud- oder On-Premise-Umgebung Ihrer Wahl; Preise und Tech Packs werden nicht an Dritte weitergegeben. Speicherort und Zugriff werden vertraglich geregelt – auf Wunsch DSGVO-konform mit Hosting in der EU.

  • Rollenbasierter Zugriff

    Merchandiser sehen ihre Kunden, Linienleiter ihre Linien, Einkäufer nur die für sie freigegebene Sicht – mit Änderungsprotokoll je Datensatz.

  • Backups & Offline-Toleranz

    Automatisierte, verschlüsselte Backups; die Erfassung in der Fertigung läuft bei Strom- oder Netzausfall weiter und synchronisiert später.

Häufige Fragen

Es ist um Styles, Farb-Größen-Matrizen, Stücklisten je Style, linienweise Produktion und kundenspezifische Prüfstufen herum gebaut – Dinge, die ein Standardpaket meist nur nach aufwendiger Anpassung abbildet.

Verfolgen Sie mit uns einen Auftrag durch die Fabrik

Buchen Sie eine kostenlose Erstberatung. Wir gehen einen Style von der Bestellung bis Ex-Factory durch und zeigen, wo ein Bekleidungs-ERP den meisten manuellen Aufwand beseitigt.