Glossar

ERP (Enterprise Resource Planning)

Ein ERP ist ein Unternehmenssystem, das die Kernprozesse – Lager, Einkauf, Vertrieb, Produktion, Finanzen und Personal – in einer gemeinsamen Datenbank führt, sodass eine Lagerbewegung, eine Rechnung und eine Buchung derselbe Datensatz aus verschiedenen Blickwinkeln sind.

Was es ist

Enterprise Resource Planning entstand als Methode zur Materialplanung in der Fertigung und wurde zum gemeinsamen Rückgrat des gesamten Unternehmens. Statt einer Tabelle für den Bestand, einer weiteren für Aufträge und einer separaten Buchhaltungssoftware hält ein ERP alles auf einem Datenmodell. Geht Ware im Lager ein, aktualisieren sich Bestand, Lieferantenverbindlichkeit und Bestellstatus aus diesem einen Vorgang.

Ein ERP ist in der Regel modular aufgebaut – Lager, Einkauf, Vertrieb, Produktion, Finanzen, Personal, Reporting – und kann Modul für Modul eingeführt werden. Zum ERP wird es nicht durch die Zahl der Funktionen, sondern dadurch, dass die Module gemeinsame Stammdaten (Artikel, Kunden, Lieferanten, Konten) nutzen und jeder Vorgang genau einmal erfasst wird.

Warum es für ein wachsendes Unternehmen wichtig ist

Mit dem Wachstum werden die Lücken zwischen getrennten Werkzeugen teuer: Bestände stimmen nicht mehr, derselbe Auftrag wird dreimal getippt, und der Monatsbericht ist veraltet, bevor er gelesen wird. Ein ERP beseitigt das Abtippen und gibt der Geschäftsführung eine aktuelle Lage statt einer nachträglich rekonstruierten.

Für einen Fertigungsbetrieb oder Händler heißt das: Der Vertrieb verspricht, was das Lager tatsächlich hat, der Einkauf sieht den echten Bedarf, und die Buchhaltung schließt den Monat aus bereits vorhandenen Belegen ab – auch mit Blick auf GoBD-konforme Nachvollziehbarkeit und den Export an DATEV oder den Steuerberater.

Wie AutoProbaho es einsetzt

AutoProbaho konzipiert und entwickelt individuelle ERP-Systeme Modul für Modul – beginnend dort, wo es am meisten drückt, meist Lager oder Vertrieb – und verbindet das System über APIs und n8n mit Buchhaltung, E-Commerce, WhatsApp und Google Workspace. Kunden besitzen Code und Daten, betreiben das System in ihrer eigenen Cloud und zahlen keine Lizenzen pro Nutzer.

Häufige Fragen

Nein. Der Begriff stammt aus dem Konzernumfeld, aber die Grundidee – ein gemeinsamer Datensatz für Bestand, Aufträge und Zahlen – ist genau das, was ein Betrieb mit 20 bis 500 Mitarbeitenden braucht, sobald Tabellen nicht mehr zueinander passen. Ein modulares ERP erlaubt den Einstieg mit einem Bereich.

Sie fragen sich, ob ein ERP der richtige nächste Schritt ist?

Buchen Sie eine kostenlose Erstberatung. Wir sehen uns an, wie Lager, Aufträge und Finanzen heute bei Ihnen laufen, und sagen Ihnen offen, welches Modul zuerst sinnvoll ist.