Glossar

BI (Business Intelligence)

Business Intelligence umfasst die Methoden und Werkzeuge, die Daten aus den Systemen eines Unternehmens – ERP, CRM, Buchhaltung, E-Commerce, Tabellen – in einem auswertbaren Datenbestand zusammenführen und als Berichte, Dashboards und Analysen bereitstellen, auf deren Grundlage Führungskräfte handeln können.

Was es ist

Operative Systeme sind dafür gebaut, Vorgänge zu erfassen; BI ist dafür gebaut, Fragen dazu zu beantworten. Eine BI-Schicht zieht in der Regel planmäßig Daten aus jeder Quelle, bereinigt und kombiniert sie in einer Berichtsdatenbank und stellt sie über Dashboards, geplante Berichte und Ad-hoc-Analysen bereit. Umsatz nach Produkt und Region, Bestandsalter, Forderungen nach Kunde, Produktionsausstoß nach Linie – alles aus einem konsistenten Satz von Definitionen.

Das Unterscheidungsmerkmal ist Konsistenz: Eine Kennzahl wird einmal definiert, jedes Mal gleich berechnet und allen aus derselben Quelle gezeigt. Das trennt BI von einer Sammlung von Excel-Berichten, die jede Abteilung auf ihre Weise zusammenstellt.

Warum es für ein wachsendes Unternehmen wichtig ist

Wachsenden Unternehmen fehlen keine Daten – ihnen fehlt Einigkeit darüber. Vertrieb, Lager und Buchhaltung halten je eine Version der Wahrheit, und Führungsrunden verbringen ihre erste Hälfte mit dem Abgleich von Zahlen. BI beendet diesen Streit, indem jede Zahl aus derselben Berichtsschicht stammt und die Berechnung sichtbar ist.

Es verändert auch den Rhythmus der Führung: Statt eines monatlich von Hand zusammengestellten Berichtspakets öffnet die Geschäftsführung montags ein Dashboard und sieht den Umsatz der Vorwoche, den heutigen Bestand und die Kunden mit überfälligen Zahlungen – auch als Grundlage für das Gespräch mit dem Steuerberater oder der Bank. Entscheidungen wandern vom Quartal in die Woche.

Wie AutoProbaho es einsetzt

AutoProbaho baut BI auf den von uns entwickelten ERP-, CRM- und Portalsystemen sowie auf den vorhandenen Werkzeugen der Kunden auf: eine Berichtsdatenbank in der eigenen Cloud des Kunden, n8n-Pipelines, die Daten aus Buchhaltung, E-Commerce und Tabellen ziehen, und rollenbasierte Dashboards mit geplanter Zustellung per E-Mail – mit Kennzahlendefinitionen, die mit der Geschäftsführung abgestimmt und dokumentiert sind.

Häufige Fragen

Nein. BI kann auf den vorhandenen Werkzeugen aufsetzen – Buchhaltungssoftware, Shopsystem, Excel-Dateien –, solange die Daten verlässlich extrahiert werden können. Viele Unternehmen nutzen eine erste BI-Schicht, um zu erkennen, welche Daten fehlen oder inkonsistent sind; diese Erkenntnis prägt das spätere ERP.

Beginnen Ihre Montagsrunden mit dem Abgleich von Zahlen?

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